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Einnahmeaufteilungsverfahren in Verkehrsverbünden

Zeit:
Donnerstag, 2. Juni 2016
14:30 - 17:00 Uhr

Raum:
TZ 4

Referent:
Nils Hansen

Institution:
mobilité Unternehmensberatung

Abstract:
Die Einnahmeaufteilungsverfahren (EAV) in den deutschen Verkehrsverbünden stehen aktuell unter einem hohen Druck der unterschiedlichen Stakeholder. Die einen fordern eine Nachfrageorientierung in der Hoffnung auf höhere Fahrgelderlöse, die anderen wollen  den Status quo bewahren. Moderne Technologien wie E-Ticketing erhöhen diesen Druck weiter. Die Interessenskonflikte sind eindeutig - und es geht nicht nur um die Umverteilung von sehr viel Geld. Es geht auch um die langfristige Finanzierbarkeit bestimmter ÖPNV-Angebote. Längst ist es daher kein Thema mehr nur für die Verkehrsunternehmen. Über die Erlösverantwortung in ihren Brutto-Verträgen sind zunehmen auch die Aufgabenträger direkt involviert.  Im Regelwerk der EAV ist meist das Konsens-Prinzip verankert - aber alle auf einen Nenner zu bringen ist kaum möglich. Wie lassen sich also neue EA-Verfahren in Deutschland auf den Weg bringen?