Skip to main content

Erfahrungen aus dem Ausland: Analyse von Erweiterungsmaßnahmen der Metro Paris

Zeit:
Mittwoch, 25. April 2018
16:30 - 17:00 Uhr

Raum:
Saal 4

Referent / Institution:
Anton Finke | TU Braunschweig

Abstract:
Frankreich ist nicht nur auf nationaler Ebene stark zentralisiert, auch die Region Île-de-France wird oft als monozentrierter Großraum Paris angesehen. Dabei variieren die Anforderungen an den ÖPNV stark innerhalb der Region. Mittlerweile wird ein stärkerer Fokus auf die Quervernetzung in den Vororten gelegt, um die Durchmesserlinien zu entlasten. Dabei werden einzelne Metrolinien verlängert und mittels Bus- und Straßenbahnlinien untereinander verbunden.

Die Métrolinie M8, aus dem Südwesten in einem großen Bogen durch die Stadt führend, endet schließlich in Créteil. Seit 2011 nicht mehr in der Innenstadt von Créteil, sondern am See am südlichen Stadtrand. Hier trifft die Métrolinie auf städtebauliche Grenzen unter anderem in Form von Autobahn und Eisenbahnanlagen. Diese Lage begünstigt die Quervernetzung der Linie M8 mit anderen radialen SPNV Angeboten von Île-de-France Mobilités und erschließt somit auch mehr Nutzer für den ÖPNV in der Region.

In Zukunft soll der „Grand Paris Express“ noch mehr die Verbindungen in den Vororten fördern und den Großraum Paris besser erschließen als es heute der Fall ist.