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Braucht man Kleinteiligkeit, um den Wettbewerb der Ideen zu fördern?

Zeit:
Donnerstag, 26. April 2018
08:30 - 09:20 Uhr

Raum:
Saal 6

Referent / Institution:
Thomas Mager | Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Abstract: Der Vortrag Braucht man Kleinteiligkeit, um den Wettbewerb der Ideen zu fördern? dreht sich bewusst um das Motto des Nahverkehrstages „Viele Teile – doch kein Ganzes?“ und bezieht sich bewusst auf die Kleinteiligkeit und Zersplitterung der Verkehrsbranche als Chance Innovationen umzusetzen und nicht nur als Risiko. 

 Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland durchläuft zurzeit einen Migrationsprozess hin zur „digitalen Mobilität“ und steht damit vor großen Herausforderungen. Einerseits kommt es bei Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern zu großen Strukturbrüchen andererseits bieten sich ganz neue Möglichkeiten Zugangsbarrieren abzubauen um zusätzliche Mehrwerte für die Fahrgäste zu schaffen.

 Themen wie das deutschlandweite Elektronische Ticketing und die Bereitstellung Fahrgastinformationen (Soll-und Istzeit) gehen auf innovative Ideen und unternehmerischen Weitblick einzelner Verkehrsunternehmen und Verbünde zurück, die schon früh die Bedeutung multimodaler Wegeinformationen via Plattformbetreiber für ihre Fahrgäste erkannt haben. Das ist das Ergebnis des gelebten Wettbewerbs der Ideen vor Ort. Im ländlichen Raum beispielsweise werden durch die Möglichkeiten der Digitalisierung flexible ÖPNV-Angebotsformen in der Fläche (OnDemand RideSharing als Vorläufer des Autonomen Fahrens) ermöglicht, die die soziale Teilhabe dem Menschen sicherstellt.